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Der Ostalbwanderer geht offline! Und das ist toll, denn er bleibt online! Der Ostalbwanderer und die Rems-Zeitung kooperieren zukünftig, aus der beliebten Rubrik „Ausflugsziele“ in der Samstags-Ausgabe der Rems-Zeitung wird ab sofort die Rubrik „Mit dem Ostalbwanderer unterwegs“.
Bereits kurz nach dem Start des Ostalbwanderers nahm Thorsten Vaas, Redaktionsleiter der Rems-Zeitung Kontakt mit mir auf. Nach einem ersten Gespräch setzte ich mich mit Redakteur Franz Graser zusammen, der ein sehr kluges Interview mit mir führte. Das daraus entstandene Portrait erscheint morgen in der Samstags-Ausgabe, ich bin schon sehr gespannt!
In der Rubrik „Unterwegs mit dem Ostalbwanderer“ wird der wöchentliche Ausflugstipp des Ostalbwanderers noch einmal in Wort und Bild dargestellt. Die nächsten Tage werde ich auf dieser Seite das Interview mit Franz Graser vorstellen. Ich freue mich schon darauf noch mehr Menschen zu erreichen und mich auch mit ihnen auszutauschen.
Wenn Ihr Fragen, Wünsche, Anregungen habt scheut euch nicht mich zu kontaktieren. Entweder per Mail unter markus@ostalbwanderer.de oder auf eurem bevorzugten Social Media-Kanal.
Berg Heil!
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Der erste Mai steht vor der Tür – und damit ist die Winterruhe der Fledermäuse offiziell beendet! Während sich am Rosenstein jetzt die Wanderer gegenseitig auf die Füße steigen, besuchen wir den „Nachbarn“: Es geht rund um Beuren übers Bargauer Horn und das Himmelreich – im Mittelpunkt steht eine Scheuelbergüberschreitung mit drei Höhlenbefahrungen. Nacheinander besuchen wir die Jakobushöhle, das Enge Loch und die Fastnachtshöhle.
HINWEIS: 2022 war das Himmelreich wegen Mangel bei den Ehrenamtlichen nicht immer besetzt. Aktuell sieht es besser aus, aber vorher die Webseite checken!
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Eine .gpx-Datei (GPS Exchange Format) ist ein Format zur Speicherung von Geodaten. Diese Datei enthält die Tour-Route und kann in alle gängigen Wander-Apps importiert werden. Ich empfehle die Nutzung von komoot.
Natürlich sind die Höhlen ein absolutes Highlight, aber auch die blühende Natur, gerade am Plateau des Himmelreichs und am Küchenschellenweg sowie die Aussicht vom „Hohen Fels“ und vom Ostfelsen sind toll.
Wir laufen viel im Wald – ideal bei heißem Wetter. Wenn der Fels nass ist kann es auf den „Mini-Klettersteigen am Hohen Felsen und an der Jakobushöhle rutschig werden. Zwischen 1. Oktober und 1. Mai dürfen die Höhlen wegen der Fledermäuse (Winterschlaf) nicht befahren werden.
Nach 2,8km, aber nachdem wir schon die meisten Höhenmeter hinter uns haben liegt das Naturfreundehaus Himmelreich. Es wird von Ehrenamtlichen bewirtschaftet. Der berühmte Klassiker auf der Speisekarte: das halbe Göggele mit Salat.
Wir parken im kleinen Heubacher Teilort Beuren an der St. Wendelin-Kapelle.
Kaum eine andere Wanderung gibt so eine schöne Rundtour, wie diese „Runde um Beuren“ mit einer Scheuelbergüberschreitung und drei Höhlenbefahrungen als Highlight am Ende. Dazu kommt, dass mit dem Naturfreundehaus Himmelreich auch noch eine gute Einkehrmöglichkeit besteht und wir im Laufe der Tour nach allen Seiten hin einen tollen Ausblick auf die Alb und das Albvorland genießen können.
Wie immer versuche ich die Tour so zu planen, dass der schwere Aufstieg am Anfang liegt und die Tour nach der letzten Attraktion keine mühsamen Abschnitte mehr enthält.
Deshalb geht es gleich zu Beginn aus dem beschaulichen Weiler Beuren steil hinauf auf das Bargauer Horn. Zu Beginn mäandert der Weg durch grüne Wiesen, wir sehen rechts von uns das Himmelreich, nach links richtet sich der Blick auf das Massiv aus Rosenstein und Hochberg. Hinter uns liegt das eigentliche Ziel, der Scheuelberg.
Der zweite Teil des Weges führt uns durch den Wald bis zur ersten Rast am Bargauer Kreuz. Mehrere Bänke laden im schattigen Wald zum Verweilen ein, bevor es weiter zum Himmelreich geht.
Es geht durch eine Senke hinüber auf das Himmelreich, wo das Naturfreundehaus Himmelreich zur Einkehr einlädt. Spezialität des Hauses ist das halbe Göggele (Hähnchen), das man unbedingt probieren sollte. Anschließend lädt der Spielplatz vor dem Naturfreundehaus zum toben ein, während die Eltern auf einer Bank noch relaxen können.
Das Naturfreundehaus ist nicht an allen Wochenenden geöffnet. Bitte immer vorher die Homepage prüfen! Die Tour geht auch gut mit einem Rucksackvesper. Gute Picknickplätze sind am Naturfreundehaus, auf der Hochebene des Himmelreichs, auf der Wiese im Tal zwischen Himmelreich und Scheuelberg, am Hohen Felsen und am Ostfelsen des Scheuelbergs.
Öffnungstage des Naturfreundehauses in den kommenden Wochen:
Hinter dem Naturfreundehaus führt uns ein kurzer Steig auf das Gipelplateau des Himmelreiches. Nach links hinüber öffnet sich der Blick zum Hornberg und den Dreikaiserbergen, rechts im Tal liegt Bargau, dahinter Bettringen.
Eine wirklich tolle Aussicht und nach dem beschwerlichen Aufstieg eine angenehme Wanderung über die Magerwiesen der Schwäbischen Alb.
Am Ende geht es in den Wald und bald noch einmal steil hinab bis wir auf einer Wiese stehen. Wir rasten hier ganz gerne, bevor es auf der anderen Seite durch den Wald zum letzten Anstieg des Tages geht.
Nach einem kurzen, steilen Anstieg stehen wir am Gipfel des Scheuelberges. Vor uns liegt der Hohe Fels mit einem Blick über Bargau hinaus, weit ins Remstal und in den Schwäbischen Wald. Der Steig von Bargau auf den Scheuelberg führt hier durch einen Felsspalt des Hohen Felsen auf den Gipfel.
Die letzten Höhenmeter sind ein „Mini-Klettersteig“. Den müssen wir nicht gehen, weil wir ja schon oben sind, aber die Kinder haben Spaß daran hinunter- und wieder hinaufzuklettern.
Von nun an geht der Weg relativ eben durch den Buchenwald auf der Hochfläche des Scheuelbergs. Nach einiger Zeit kommen wir auf einen Aussichtsfelsen mit Blick Richtung Schwäbische Alb. Unter uns liegt unser Startpunkt in Beuren, vor uns Nägelberg und Bargauer Horn, dahinter die Albhochfläche.
Kurz nach dem Aussichtspunkt geht es recht steil rechts den Berg hinunter zur Jakobushöhle.
Alle Höhlen die wir heute besuchen sind recht kurz und relativ ungefährlich. Ein Helm ist trotzdem angeraten. Der Chirurg in der Stauferklinik war ziemlich ungehalten, dass ich einige Stunden gebraucht habe, um vom Rosenstein bis auf seinen Tisch zu kommen um mir das Loch im Kopf wieder zuflicken zu lassen, dass die Dreieingangshöhle hinterlassen hatte.
Man muss sich dafür keinen extra Kletterhelm zulegen, ein Fahrradhelm reicht völlig. Ich halte mich nicht immer daran, aber gerade mit Kindern achte ich mittlerweile darauf. Auch eine Taschenlampe ist ratsam, zur Not tut es aber auch die Funzel am Smartphone.
Spätestens, wenn man fremde Kinder dabei hat, wie hier mit meiner Pfadfindersippe, ist ein Helm in der Höhle Pflicht! Ideal ist eine Stirnlampe.
Die Jakobushöhle ist 26m lang und durchgängig bequem zu begehen. Sie ist die „schönste“ Höhle am Scheuelberg und sollte auf jeden Fall befahren werden.
Das Enge Loch ist 23m lang und macht seinem Namen alle Ehre. Der Eingang ist ein enger Spalt, der im Winter zum Schutz der Fledermäuse verschlossen wird. Daher rühren auch die zwei eisernen Laschen, die in den Fels eingelassen sind.
Der erste Teil kann recht bequem befahren werden, es kommt aber kurz nach der Mitte der Höhle noch eine Engstelle.
Plan der Höhle „Enges Loch“ von Julius & Werner Raff (1966), älteste Vermessung der Höhle
Ein kleines Abenteuer erwartet uns nach der Befahrung noch: um leichter wieder hinauf auf den Hauptweg zu kommen, hat man einen „Mini-Klettersteig“ angelegt. An einem Seil kann man einige Höhenmeter nach oben klettern.
Mit 20m ist die Fastnachtshöhle die kürzeste der „bekannten“ Scheuelberghöhlen. Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Höhlen hier oben.
Rosensteindoktor Franz Keller beschrieb diese drei Höhlen, kam aber zu dem Schluss, dass ein Besuch der Jakobushöhle genüge. „Dagegen vom Fastnachtshohl und dem engen Loch hast du genug an dem Namen.“ Ich empfehle zumindest den ersten Teil vom Engen Loch und die Fastnachtshöhle, die aufrecht begangen werden kann, ebenfalls zu machen.
Nach unseren Höhlenbefahrungen geht es auf dem Plateau des Scheuelbergs weiter zum Ostfelsen. Der Weg führt uns durch lichte Buchenwälder und ist angenehm zu begehen. Vom Ostfelsen haben wir einen schönen Blick auf die Steige, die von Heubach nach Bartholomä, zwischen Hochberg und Nägelberg hindurch, auf die Alb hinauf führt. Damit verabschieden wir uns vom Berg, um die Scheuelbergübersteigung zu komplettieren steigen wir über einen kleinen Trampelpfad in der Nähe steil hinunter ins Tal Richtung Heubach.
Von März bis Mai blüht die namensgebende Küchenschelle entlang des nach ihr benannten Weges in reicher Zahl.
Wir laufen nur ein kurzes Stück den eigentlichen Küchenschellenweg, steigen dann über einen Trampelpfad weiter ab und laufen in Richtung Beuren parallel zum Küchenschellenweg.
Aber auch hier begegnet uns Pulsatilla vulgaris links und rechts des Weges. Die Küchenschelle oder Kuhschelle kommt entlang der Schwäbischen und Fränkischen Alb in Verbänden vor, ist aber insgesamt selten.
ACHTUNG, alle Pflanzenteile sind giftig. Auch der Kontakt von Pflanzensaft mit der Haut kann Reizungen verursachen.
Im Frühjahr erleben wir hier neben der Küchenschelle eine Vielzahl von Blütenpflanzen, die den Weg zu einer tollen Wanderung machen.
Gemeine Küchenschelle, Marco Schmidt, CC BY-SA 3.0
Nach 7,5km und 350 Höhenmetern, die sich irgendwie mehr anfühlen, kommen wir zurück nach Beuren. Die Runde um Beuren mit der Scheuelbergübersteigung ist keine ganz leichte Wanderung, aber mit Sicherheit eine, die sich lohnt! Zum Abschluss besuchen wir noch die St. Wendelin-Kapelle und auf dem Heimweg bietet es sich an im Biergarten des Alten Sudhaus der Heubacher Brauerei einzukehren.
Der Stuifen vom Schönbergle aus gesehen (von Süden)
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Ich versuche in jede Wanderung ein Abenteuer einzubauen. Da es am Stuifen weder Höhlen noch Ruinen hat, bietet es sich an zu grillen. Da 2023 noch jung ist, kam mir die Idee: Angrillen am Stuifen! Natürlich geht das nicht nur an der tollen Grillstelle am Stuifen, eine wachsende Sammlung von Grillstellen auf der Ostalb findet ihr im Bericht Unterwegs Feuer machen.
HINWEIS: Auch an der Grillstelle darf bei Waldbrandgefahr kein Feuer gemacht werden!
Ein Feuer machen, einen Stock schnitzen und selbst grillen!
Der Wald sollte entsprechend feucht sein, damit man gefahrlos ein Feuer entzünden kann. Weil wir viel im Schatten unterwegs sind bietet sich die Wanderung auch für heiße Tage an.
Wir wollen grillen und haben unsere Verpflegung dabei. Zum Schluss geht es auf die Sonnenhofwiese in den Biergarten.
Wir parken im Wohngebiet in der Nähe der Sonnenhofwiese, wo wir zum Abschluss einkehren.
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Eine .gpx-Datei (GPS Exchange Format) ist ein Format zur Speicherung von Geodaten. Diese Datei enthält die Tour-Route und kann in alle gängigen Wander-Apps importiert werden. Ich empfehle die Nutzung von komoot.
Grillen draußen erfordert einen höheren logistischen Aufwand als eine normale Wanderung, aber es lohnt sich. Wir sind gerne im „Pfadfinder-Style“ unterwegs und schleppen etwas mehr Material mit. Im Prinzip kannst du natürlich auch mit einem Grillanzünder und einem Taschenmesser losziehen. Meine Ratschläge für ein cooles Kindergrillen findest du hier.
Der Stuifen ist mit 757m der höchste der Dreikaiserberge und das Wahrzeichen von Waldstetten. Er bietet tolle Ausblicke ins Stauferland und auf die Schwäbische Alb und er ist nicht sonderlich überlaufen.
Die Dreikaiserberge vom Hornberg aus. Vorne links der Stuifen in der schmalen Sillouhette der Ostflanke über die wir aufsteigen, in der Mitte hinten der Hohenstaufen und rechts der Rechberg.
Bronnforst und Urengart
Über die Lauchgasse gelangen wir am Ortsende in den Bronnforst, ein Waldstück oberhalb Waldstettens. Auf gut ausgebauten Forstwegen durchqueren wir den ersten Teil des Bronnforstes, beständig im leichten Anstieg. Schließlich gelangen wir auf einen Trampelpfad und wenden uns der Ostflanke des Stuifens zu.
Wir überqueren östlich des Heckenhofs einen Forstweg und folgen weiter einem Trampelpfad, jetzt im Gewann Urengart. Der Weg wird jetzt etwas steiler bis wir schließlich am Forstweg „Hinterbergweg“ direkt unter der Ostflanke angekommen sind.
Stuifen Ostflanke
Wir überqueren jetzt den Hinterbergweg und steigen die Ostflanke hinauf. Der zweite Teil des Weges ist der steilste Anstieg des Tages und fordert ein wenig Kraft. Hin und wieder erhaschen wir durch Lücken im Wald einen Blick hinunter ins Tal.
Stuifengipfel
Nach dem Aufstieg sind wir schließlich auf dem langgezogenen Gipfelplateau angekommen und es geht auf einem Trampelpfad in sehr leichter Steigung bis zum Gipfelkreuz hinauf. Auf dem bisherigen Weg ist in der Regel wenig los und wir genießen die Ruhe des Waldes, bevor wir den Gipfel übersteigen und wieder absteigen.
Stuifenkreuz
Nach Überschreitung des Gipfels geht es am Ende des Plateaus kurz steil hinab und wir stehen auf einer offenen Hochfläche mit dem Stuifenkreuz und einem freien Blick auf Wißgoldingen und die Schwäbische Alb. Hinter dem Kreuz haben wir gute Sicht auf den Rechberg und den Hohenstaufen.
Der Platz bietet neben zwei Informationstafeln zur Landschaft und den Dreikaiserbergen eine Schutzhütte und eine Grillstelle. Hier können wir unser Rucksackvesper auspacken, ein Feuer machen und eine Wurst grillen – das Highlight des Tages!
Abstieg Westflanke
Nun steigen wir über die Westflanke weiter ab, biegen aber vor der Hochebene, die uns nach Wißgoldingen, Rechberg oder zum Reiterles Kapelle führen würde, rechts ab und wandern zurück ins Tal Waldstetten zu.
Blick auf Wißgoldingen
Blick auf Dorf und Berg Rechberg
Braunhof & Bläsishof
Am oberen Ende des Bronnforsts biegen wir links ab und laufen durch eine Wiesenlandschaft, die an das Allgäu erinnert, steil hinab. Auf den Weiden trifft man auf Kühe, aber auch viele Alpakas sind hier im Sommer auf den Weiden zu sehen. Es geht vorbei am Braunhof und Bläsishof, vor uns liegt Waldstetten.
Blick auf Waldstetten
Sonnenhofwiese
Zum Abschluss bietet sich eine Einkehr im Biergarten des Sonnenhofs, der Sonnenhofwiese, an. Es gibt eine schwäbisch-rustikale Küche und kalte Getränke im Schatten eines gemütlichen Biergartens.
Der Stuifen ist ein unterschätzter Wanderberg, was dazu führt, dass er nicht so überlaufen ist wie Rechberg, Staufen oder Kaltes Feld. Er bietet tolle Ausblicke und eine herrliche Natur – ein toller Ausflug, insbesondere in Verbindung mit einem Grillfeuer am Stuifenkreuz.
Der Stuifen vom Schönbergle aus gesehen (von Süden)
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Feuer machen gehört dazu, wenn man draußen unterwegs ist. Als Lagerfeuer am Abend, oder noch besser als Kochfeuer für eine leckere Mahlzeit. Natürlich kannst du auch einfach eine Brotzeit einpacken, oder in ein Wirtshaus einkehren, aber über einem Feuer selbst zu kochen ist doch ein ganz besonderes Abenteuer! Wie man mit Kindern dabei Spaß hat lernst du in diesem Artikel, grundlegendes zum Feuer machen habe ich schon im Artikel „Unterwegs Feuer machen“ beschrieben.
Wenn es mehr sein soll als eine Wurst, dann braucht man beim Kochen unterwegs einen Teller und Besteck.
Zum Transport von Getränken habe ich für den Sommer eine 1L-Aluflasche von SIGG und für den Winter eine 1L-Thermoskanne aus Aluminium. Für die Kinder haben wir kleinere SIGG-Flaschen und auch eine kleinere Thermoskanne. Zusätzlich eine Alu-Tasse, einen Alu-Suppenteller und ein kleines Mäppchen mit Besteck.
Eine der besten Investitionen war das faltbare Gemüsemesser „Victorinox Swiss Classic“, seitdem ich das besitze, ist es immer im Rucksack dabei. Super scharf und gut zu verstauen!
Wir versuchen Müll so gut es geht zu vermeiden. Unser Essen, egal ob Brotzeit oder Lebensmittel zum Kochen, transportieren wir in Tupperdosen. Wirklich praktisch sind auch die flachen Vesperdosen von Jako-o mit variablen Abtrennungen innen, und die aus der DDR stammenden Eierbehälter, die es auf amazon noch zu kaufen gibt. Für Öl habe ich eine kleine 100mL-Flasche mit Bügelverschluß und einen kleinen Salz- und Pfefferstreuer. Damit ist man für alles gerüstet!
Unter anderem von Tatonka gibt es eine Kühlbox für Outdoor und Wandern. Sie bringt natürlich nicht die Isolierung einer großen Kunststoffbox mit, aber um rohes Fleisch während einer Tagestour kühl zu halten reicht es völlig. Im Sommer habe ich die gerne im Rucksack.
Das simpelste Essen unterwegs. Einen Wecken und eine Rote Wurst einpacken und los geht es. Mit einem Taschenmesser und einem Feuerzeug in der Hosentasche hat man alles dabei, was man dazu braucht.
Auf dem Franz-Keller-Haus kann man sogar rohe Rote kaufen und dann selbst grillen. Stöcke schnitzen und Feuer machen ist an sich schon ein Abenteuer für die Kinder!
Stockbrot als kleiner Snack geht genauso einfach wie eine Rote Wurst. Man wickelt einfach etwas Hefeteig um einen Stock und backt es über der Glut. Einen Klumpen Hefeteig kann man gut transportieren.
Mein spezieller Tipp: Wenn man sich einen Stock sucht, der dem Durchmesser einer Saitenwurst entspricht kann man das Stockbrot nach dem Backen abziehen und eine Saitenwurst in die Öffnung stecken.
Das geht mit einer kalten Wurst (das Stockbrot ist ja heiß), man kann aber die Saiten auch parallel im Hordentopf erwärmen oder grillen. Das funktioniert natürlich auch mit dickeren Stöcken und einer Roten Wurst.
Stockbrot kann man mit ganz gewöhnlichem Pizzateig backen. Da das aber eine gewisse Teigruhe über Nacht braucht, haben wir für spontane Aktionen fertigen Pizzateig aus dem Supermarkt in der Gefriertruhe. Der kommt bereits fertig ausgerollt und man muss ihn nur noch in Streifen schneiden und um den Stock wickeln. Ich halte zwar nichts von Convinience-Food, aber für diesen Anwendungsfall verwenden wir ihn.
Gerade für Wanderungen in der kalten Jahreszeit habe ich oft meinen Perkolator dabei um damit einen heißen Tee aus selbstgezogenen Kräutern herzustellen. Im Garten wächst dazu bei uns Minze und Salbei. Einfach am Morgen ein paar Blätter einstecken und dann kann es losgehen. Für den Winter trockne ich die Blätter und lege mir einen kleinen Vorrat an.
Der Perkolator, meiner stammt von Petromax, ist eine emaillierte Eisenkanne in dessen Inneres man ein Steigrohr stellen kann. Oben in das Steigrohr wird eine kleine Dose mit den Kräutern eingesteckt. Wahlweise geht das auch mit Kaffeepulver.
Das kochende Wasser steigt das Rohr empor, fließt durch die Dose und nach kurzer Zeit hat man heißen Tee oder Kaffee. Den Perkolator kann man direkt in die Glut stellen. Da auch der Griff heiß ist muss man einen Grillhandschuh mitnehmen. Mit Minze oder Salbei aus dem eigenen Garten bekommt man einen herrlich schmackhaften Tee hin, der gekauften Tee um Längen schlägt. Speziell Minze wächst wie Unkraut. Im Herbst trockne ich mir immer einen Vorrat für den Winter, im Sommer pflücke ich Ihn frisch vor der Wanderung. Die Kinder lieben den Tee!
Der Pfadfinder kocht auf Fahrt gerne in einem großen Topf über offenem Feuer. Töpfe dafür gibt es in verschiedenen Größen bei Outdoorausstattern oder Amazon. Dort werden auch fertige Dreibeine angeboten um den Topf einzuhängen. Damit man das Dreibein nicht mitschleppen muss kann man aus drei Stöcken und einer Schnur auch selbst sehr schnell ein Dreibein herstellen.
I, Lwan98, CC BY-SA 3.0
Wir beginnen mit einem Mastwurf, oder wie in der Abbildung mit einem Zimmermannsschlag, dann fädeln wir das Seil zwischen den Stöcken 5-8 mal durch und spannen den Bund durch mehrere Umwicklungen der Zwischenräume. Am Ende wieder Zimmermannsschlag oder Mastwurf – fertig ist das Dreibein.
Im Hordentopf kann man jede Menge One-Pot-Gerichte herstellen. Für den Einstieg kann man sich auch einer Dose „Feuertopf“ aus dem Discounter bedienen. Schöner wird es natürlich, wenn man richtig kocht, denn in einem Topf kann man richtig gut kochen! Lediglich was die transportierten Güter, insbesondere Wasser angeht, sollte man sich vorher überlegen, was man durch die Gegend schleppen will. Auch wie viel Zeit man auf das Kochen verwenden will, sollte man im Auge haben.
Es lohnt sich, bei Gruppen zu schauen, die naturgemäß draußen kochen: Pfadfinder beispielsweise, oder Hirten. Gulasch, Erbseneintopf oder Kartoffelsuppe sind Klassiker, wer mehr Zeit hat, kann sich an einen Hirtentopf wagen. Natürlich gehen auch alle Arten von Nudeln oder Risotto. Man lernt draußen sehr kreativ und sparsam zu kochen!
Wer es einmal mit einem Topf testen will, kann sich an dieser Pasta versuchen. Geräte und Zutaten wiegen ca. 5kg und passen in einen Rucksack:
Zwiebeln würfeln, im Öl anbraten, Wasser, Pizzatomaten, Gewürze und Gemüsebrühe zugeben und aufkochen. Nudeln dazugeben und nach Anleitung kochen. 3min vor Ende die Cocktailtomaten dazugeben. Die ganze Zeit gut umrühren, sonst kochen die Nudeln sich fest!
Wem Grillwurst zu profan und der Hordentopf zu sperrig ist, der sollte über eine gusseiserne Pfanne nachdenken. Ebenso wie für Perkolator oder Hordentopf ist Petromax der Hersteller meiner Wahl, wenn es um Pfannen für das Kochen am Feuer geht. Einziger Nachteil: eine gusseiserne Pfanne ist ziemlich schwer!
Auch hier gilt wie beim Hordentopf: keep it stupid simple! Sei kreativ und schaue was sich gut transportieren lässt, ansonsten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Pfanne kann man direkt auf zwei dickere Holzstücke ins Feuer stellen.
Mein persönlicher Favorit ist die selbst kreierte Bud-Spencer-Pfanne: Schinkenspeck, Saitenwürste, Kidneybohnen, Baked Beans, Zwiebeln, Dosentomaten (stückig) und Gewürze in der Pfanne gebraten – herrlich
Sehr transportfreundlich sind auch Schupfnudeln mit Kraut. Schupfnudeln ist eines der wenigen Produkte, die auch zu Hause nicht mehr selbst mache. Ich kaufe die fertigen von Bürger, die gibt es als 500g- und 1,0kg-Packung. Zusammen mit einer 400g-Dose Sauerkraut mit Speck in den Rucksack gepackt hat, man alles für ein cooles Pfannenessen am Lagerfeuer dabei.
Ich habe mir das Kochen am Feuer sehr viel komplizierter vorgestellt als es ist. Mit Lust am ausprobieren kann man tolle Sachen auf einem Feuer zaubern und das Kochen am Lagerfeuer ist ein echtes Abenteuer für Kinder.
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Ein wunderbarer Rundweg um Beuren. Wir laufen über das Bargauer Horn und das Himmelreich auf den Scheuelberg und befahren dort drei Höhlen.
Der Stuifen, Hausberg von Waldstetten bietet weder eine Höhle noch eine Ruine. Dafür eine Grillstelle. Der Plan: wir grillen am Stuifen!
Der Himmelsgarten ist ein wunderbarer Park mit Attraktionen für Kinder, über eine riesige Kugelbahn kommt man ins Tal nach Schwäbisch Gmünd.
Feuer machen gehört dazu, wenn man draußen unterwegs ist. Als Lagerfeuer am Abend, oder als Kochfeuer für eine leckere Mahlzeit. Natürlich kannst du auch einfach eine Brotzeit einpacken oder in ein Wirtshaus einkehren, aber über einem Feuer selbst zu kochen ist doch ein ganz besonderes Abenteuer! Wie man mit Kindern dabei Spaß hat, lernst du in diesem Artikel.
Ein Feuer zu machen und draußen zu kochen oder zu grillen stellt uns vor einige Herausforderungen und gesetzliche Regelungen. Diese sollte man kennen und natürlich auch einhalten. Erste Herausforderung: Brennholz. Der Wald, in dem wir unterwegs sind gehört immer irgend jemanden. Wir sind dort zu Gast und dürfen uns dort frei bewegen, geregelt in §37 Waldgesetz Baden Württemberg.
Wir können aber nicht einfach Holz entnehmen wie es uns gefällt. Das sagt der Gesetzgeber in Baden-Württemberg:
§ 40 Aneignung von Waldfrüchten und Waldpflanzen
(1) Jeder darf sich Waldfrüchte, Streu und Leseholz in ortsüblichem Umfang aneignen und Waldpflanzen, insbesondere Blumen und Kräuter, die nicht über einen Handstrauß hinausgehen, entnehmen. Die Entnahme hat pfleglich zu erfolgen. Die Entnahme von Zweigen von Waldbäumen und -sträuchern bis zur Menge eines Handstraußes ist nicht strafbar. Dies gilt nicht für die Entnahme von Zweigen in Forstkulturen und von Gipfeltrieben sowie das Ausgraben von Waldbäumen und -sträuchern.
Wir dürfen auf der Ostalb Blumen, Gräser, Beeren, Früchte, Pilze, Kräuter, Streu, Leseholz (Zweige/Reisig), Farne, Moose und Flechten in „ortsüblicher Menge“ entnehmen. Selbst einen Zweig von einem Baum abzusägen wäre in Ordnung, solange es pfleglich geschieht.
Die „ortsübliche Menge“ an Brennholz ist nicht näher definiert, aber mit gesundem Menschenverstand kommt man hier sehr weit, wir wollen ja auch kein riesiges Lagerfeuer die ganze Nacht durch betreiben, sondern eine Wärmequelle zum Kochen haben.
Die Schwierigkeit besteht manchmal darin trockenes Brennholz überhaupt zu finden, gerade in der feuchten Jahreszeit. Wenn Du Dir unsicher bin, nimm einfach 2,5kg Holzkohle mit und sammle etwas Kleinholz zum Anschüren. In der Regel macht es Sinn frühzeitig mit dem Sammeln von trockenem Totholz zu beginnen, da um die wenigen verbliebenen Grillstellen auf der Ostalb der Wald schon „abgegrast“ ist, gerade bei frequentierten Grillstellen wie im Taubental oder auf dem Kalten Feld. Du solltest Dir aber nicht zu viele Gedanken machen, diesen Januar bin ich bei Schneefall mit einer Gruppe Kinder 10km bis auf das Kalte Feld gelaufen und habe es dort geschafft Abends in der Dunkelheit mit den Kids Holz zu sammeln, ein Feuer zu entfachen und Rote Würste zu grillen.
Im Prinzip kannst du mit einem Taschenmesser und einem Feuerzeug losziehen um ein Kochfeuer zu machen. Ich habe meist, wenn ich geplant grille, eine kleine klappbare Astsäge dabei, um Totholz zu zerkleinern und ein kleines Beil um „Spächtele“ herzustellen. Außerdem habe ich einen Feuerstahl dabei, weil es die Kinder lieben, sowie meinen kleinen Zunderbeutel mit Hobelspänen und 2-3 Wattepads zum anzünden.
Neben der Frage des Brennholzes stellt sich die Frage nach der Feuerstelle. Prinzipiell gilt, dass „wildes“ Grillfeuer in freier Wildbahn grundsätzlich verboten ist, insbesondere im Wald und in Waldnähe. Von März bis einschließlich Oktober herrscht in den baden-württembergischen Wäldern sogar ein generelles Rauchverbot.
§ 41 Waldgefährdung durch Feuer
(1) Wer in einem Wald oder in einem Abstand von weniger als 100 Meter vom Wald
1. außerhalb einer eingerichteten und gekennzeichneten Feuerstelle ein Feuer anzündet oder unterhält oder offenes Licht gebraucht,
2. Bodendecken sowie Pflanzen oder Pflanzenreste unbeschadet der abfall- und naturschutzrechtlichen Vorschriften flächenweise abbrennt,
3. eine Anlage, mit der die Einrichtung oder der Betrieb einer Feuerstelle verbunden ist, errichtet,
bedarf der vorherigen Genehmigung der Forstbehörde. Die Genehmigung darf nur erteilt werden, wenn eine Gefährdung des Waldes durch Feuer nicht zu befürchten ist.
Grillen sollte man daher nur an den offiziell erlaubten Grillstellen, die leider in den letzten Jahren weniger wurden.
Als Service habe ich eine Karte von Grillstellen auf der Ostalb erstellt. Hilf mir die Karte zu vervollständigen und melde mir weitere Grillstellen!
Du kennst eine Grillstelle auf der Ostalb, die noch nicht in der Karte ist? Bitte gib mir eine detaillierte Beschreibung, wo sie sich befindet, dann pflege ich sie ein!
Feuer ist gefährlich. Ich bin der Meinung Kinder sollen in einem geschützten Bereich lernen wie man damit umgeht. Probieren werden sie es so oder so – mit deiner Aufsicht oder ohne sie. Im Hause des Ostalbwanderers gelten die Feuerregeln meines Pfadfinderstammes und es funktioniert gut.
Wenn man Kindern klare Regeln vorgibt und oft genug wiederholt, dann akzeptieren sie diese gerne.
Wie oben schon beschrieben, es spricht nichts dagegen mit einem Feuerzeug, einem Taschenmesser und einer Roten Wurst loszuziehen um in der Natur zu Grillen. Das Abenteuer wird aber etwas größer, wenn man es ein wenig größer aufzieht und auch mal etwas anderes zubereitet als eine Wurst.
Was Du in jedem Fall brauchst ist ein Rucksack. Ich verwende zwei Modelle von Tasmanian Tiger, der „militärischen“ Marke des deutschen Herstellers Tatonka. Die „militärische“ Baureihe, weil ich keinen bunten Rucksack will und Tasmanian Tiger, weil sie die bequemen Trägersysteme aus dem Freizeitbereich verwenden. Wer einmal einen Bundeswehr Kampfrucksack getragen hat weiß, dass man im militärischen Bereich nicht immer den Tragekomfort oben anstellt.
Mir gefällt die Möglichkeit der modularen Bauweise mit vielen Fächern, in die ich verschiedene Gegenstände sortieren kann. Außerdem kann ich die Rucksäcke gut für verschiedene Aktivitäten unterschiedlich befüllen. Alle Rucksäcke von TT bestehen aus Codura D700, einem leichten und hoch strapazierfähigen Kunstfasergewebe, dass wasserabweisend und sehr robust ist.
Für Tagestouren habe ich den abgebildeten Modular Combat Pack mit 22L, die ich bei Bedarf durch Zusatztaschen erweitern kann. Mir war auch bei meinem „kleinen“ Rucksack wichtig, dass er einen Beckengurt hat.
Außerdem wollte ich im Beckengurt Zusatztaschen für Kleinigkeiten, zwei außenliegende Flaschenhalterungen, eine Halterung für Wanderstöcke und ein MOLLE-Tragesystem um Zusatztaschen zu befestigen.
Für Mehrtagesausflüge oder größere Kochaktionen habe ich noch einen 52L Raid Pack Mk III. Die Anforderungen waren dieselben: Beckengurt mit Taschen (letztere in diesem Fall nachträglich an das MOLLE-System angebaut), Flaschenhalter, Halter für Wanderstöcke, mehrere Fächer, Möglichkeit weiteres Material außen am Rucksack zu befestigen – beim großen Rucksack oft Isomatte, Kochtopf, etc.
Ich habe auch ein Taschenmesser (Multitool von Victorinox) immer dabei, aber gerade beim Holz machen, Grillstöcke schnitzen und kochen habe ich gerne ein Messer immer greifbar.
Daher habe ich mir ein günstiges Fahrtenmesser gekauft, und seit ich es habe, hängt es immer am Gürtel wenn ich draußen unterwegs bin. Ein Messer am Gürtel ist einfach ungemein praktisch gegenüber einem Taschenmesser.
Ich verwende das Hultafors OK4. Ein solides Arbeitstier mit einer Carbonklinge. Wenn man sie nach dem Einsatz trocknet ist Rost kein Problem, würde ich für 21 Euro inkl. Scheide jederzeit wieder kaufen.
Wichtiger als ein teures Hipster-Messer ist mir, dass mein Werkzeug scharf ist. Messer schleifen lernen geht mit einem Tutorial auf Youtube und etwas Übung sehr gut. Ich habe mir einen kleinen Schleifstein besorgt, den Fallkniven DC4 Diamond-Ceramic Schleifstein (3x10cm) mit zwei Seiten (Diamant 1000-3000 und synt. Saphier 600-1000). Dazu einen Lederriemen und ein Stück Polierpaste für den letzten Schliff. Alles zusammen hat mich ca. 40€ gekostet.
Die coolste Art ein Feuer zu entfachen ist ein Feuerstahl! Kinder haben wahnsinnig großen Spaß daran. Er besteht aus einem Rundstahl aus einem Metallgemisch und einem Stahlplättchen, dass man schnell am Rundstahl entlangzieht. Dabei entstehen Funken, die den Zunder entzünden.
Das funktioniert auch bei Regen, oder Schnee sehr zuverlässig. Es gibt wohl Qualitätsunterschiede, ich bin aber mit meinem Produkt „BUSHGEAR Black Steels Feuerstahl – XXL“ sehr zufrieden.
Ein kleiner Beutel mit Zunder sollte immer dabei sein, wenn man ein Feuer entfachen will. Ich befülle ihn daheim mit Holzwolle und 3-4 Wattepads. Die Wattepads muss man etwas auseinanderziehen, dann brennen sie sehr schnell. Sie setzen die Holzwolle in Brand und diese dann die kleinen Hölzer, die wir gesammelt haben.
Man kann Zunder auch unterwegs sammeln, wenn es nicht total nass ist. Ideal ist Birkenrinde, Kienspan oder vertrocknete Gräser.
Für größere Grillaktionen trage ich immer öfter das Beil mit mir herum. Oft findet man neben Grillstellen große Totholzstämme, die jemand angeschleppt hat, die er dann aber nicht entzündet bekommen hat. Oder bereits angekokelte große Reststücke vom letzten Feuer. Mit dem Beil bekommt man so etwas schnell klein und zum brennen.
Außerdem kann man damit schnell Anzündmaterial („Spächtele“) herstellen oder Zweige entasten. Das Fiskars X7 ist günstig, leicht, gut zu schärfen und passt seitlich an den Rucksack.
Die Astsäge ist praktisch um schnell einen Grillstock von einem Haselnussbusch zu schneiden, o.ä. Ich habe eine von Gardena aus dem WMF-Outlet in Geislingen und bin von Schärfe und Standzeit begeistert.
Ein Feuer zu machen ist ein tolles Abenteuer für Kinder. Auf Touren, auf denen eine Attraktion wie eine Ruine, eine Höhle oder eine Eisdiele fehlt um die Kids zu begeistern baue ich öfter einmal eine Feuer-Aktion ein.
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