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Eines der schönsten seiner Art, das Freilichtmuseum Wackershofen, bildet einen Streifzug durch 500 Jahre dörfliches Leben in Hohenlohe. Man kann sich gut und gerne einen ganzen Tag dort beschäftigen und die Gebäude besichtigen. Das Ferienprogramm im Sommer macht einen Besuch besonders reizvoll.
HINWEIS: Im Sommer ist das Museum sehr gut besucht. Es lohnt sich zumindest für das Essen im „Roten Ochsen“ zu reservieren. Wenn möglich kann man den Ausflug auch unter der Woche machen, dann ist deutlich weniger los.
Alte Gebäude, in denen man das Leben früherer Generationen nachvollziehen kann sind spannend! Daneben gibt es Tiere und gerade im Sommer ein abwechslungsreiches Programm, veröffentlicht auf der Seite des Museums.
Überwiegend trocken sollte es sein, ansonsten ist das Museum bei jedem Wetter gut zu machen.
Es gibt das Museumsgasthaus „Roter Ochsen“, eine Besenwirtschaft im Weinbauerndorf (geöffnet Sonntags im Sommer) und jeden ersten Sonntag im Sommer in den „Waldbergen“ die Gartenwirtschaft „Sommerkeller“. Dazu lädt das weitläufige Gelände zum Picknick ein. Das Gelände kann mit Armband verlassen und wieder betreten werden um z.B. eine Kühlbox aus dem Auto zu holen.
Kostenlose Parkplätze gibt es direkt am Museum. Fahrzeit ab Schwäbisch Gmünd ca. 1h. Die Deutsche Bahn hält direkt vor dem Museum, Bahnhof „Wackershofen Freilandmuseum“. Aktuell bei Abfahrt Sonntag Schwäbisch Gmünd um 8.42 Ankunft um 10.16 Uhr mit Umstieg in Crailsheim und SHA-Hessental. Rückfahrt 16:46 ab Wackershofen, wieder mit zwei Umstiegen, Ankunft 18.31 Uhr. Kostenpunkt für uns (zwei Erwachsene, zwei Kinder mit 4 und 6) 68 Euro inklusive dem Risiko den Sonntag vielleicht auf dem gar nicht so hübschen Bahnhof Crailsheim zu verbringen statt im Museum.
Das Museum besteht aus fast 70 Häusern auf einer Fläche von 40 Hektar. Die Gebäude sind in Gruppen unterteilt, die kleine Dörfer darstellen.
Direkt hinter dem Eingang rechts befinden sich die Ställe für die Limburger Rinder, die Schwäbisch-Hällischen Landschweine und die Coburger Fuchsschafe. Die Tiere sind aber im Sommer auf den Weiden im Museum unterwegs. Außerdem sind in einem Gebäude auf dem Gelände Bunte Deutsche Edelziegen untergebracht und an verschiedenen Stellen werden Enten, Gänse und Hühner gehalten.
Rechts hinter den Stallungen entsteht derzeit der Bereich „20. Jahrhundert“. Dort gibt es aktuell (2022) das „MAN-Haus“, eines der ersten Fertighäuser Deutschlands aus Stahl zu besuchen, und es wird eine Flüchtlingsbaracke aus der Nachkriegszeit aufgebaut.
Links hinter dem Eingang beginnt das größte Dorf, das Hohenloher Dorf. Zwischen Hohenloher Dorf und Bahnlinie befindet sich die „Technikgruppe“ mit einem alten Bahnhof, einem Getreidelagerhaus und einer Holzlagerhalle mit Feuerwehrmuseum. Direkt am Ende des Dorfes liegt das Ensemble „Mühlental“ mit einer Getreide- und einer Sägmühle und einer Ausstellung zur Mühlentechnik.
Oberhalb der Ställe schlängelt sich ein Weg bergwärts und man durchwandert nacheinander das Weinbauerndorf, eine Sägemühle und das Dorfensemble „Waldberge“.
Die Waldberge liegen auf einer Anhöhe. Mein Tipp ist es, direkt vom Eingang nach oben zu laufen und den Rundgang dort zu beginnen. Zum einen ist dort weniger los, wenn man morgens mit allen anderen ankommt, zum Anderen läuft man dann den Rest des Tages nur noch bergab.
Das interessanteste Gebäude für meine Kinder war das Forsthaus Joachimstal aus Wüstenrot. Neben der Wohnung des Försters nebst zugehörigen Stallungen befindet sich darin eine Sammlung mit ausgestopften Wildtieren, verschiedene Holzarten, etc.
Ein Tipp gleich zu Beginn: verabschiede dich von dem Gedanken jedes Haus zu besuchen. Die 20. Bauernwohnung wird Kindern langweilig. Aber nimm die Highlights mit! In den Waldbergen ist das sicher neben dem Forsthaus die Kapelle und die Sägmühle mit Mühlteich auf dem Weg nach unten ins Weindorf.
Im Weinbauerndorf kann der Weg von der Traube bis zum Wein nachvollzogen werden. Am besten geht man dazu von der Sägmühle kommend erst rechts ab in den Weinberg, von dort zur Kelter und dann in das eigentliche Dorf, wo insbesondere die Keller und die Küfnerei für die Kinder spannend sind. Auch die Ausstellung „Wohnen nach 1945“ ist toll.
Der Ziegenstall im Weinbauerndorf gehört natürlich zum Pflichtprogramm mit Kindern.
Bei gutem Wetter sind die Tiere auf der Weide, daher biegen wir beim Ziegenstall direkt links ab und besuchen den neuen Bereich „20. Jahrhundert“. Das zweite Objekt, eine Flüchtlingsbaracke aus der Nachkriegszeit, war 2022 erst im Bau. Das MAN-Haus lohnt aber. Der heute hauptsächlich als Nutzfahrzeughersteller bekannte Maschinenbauer MAN war auf der Suche nach neuen Absatzmärkten und entwickelte ein Fertighaus aus Stahlträgerrahmen.
Das gezeigte Haus aus Stuttgart war für damalige Verhältnisse sehr luxuriös mit Badewanne, einem Herrenzimmer, Einbaumöbeln, einem Wintergarten und vielen architektonischen Detaillösungen.
Die meisten der Häuser befinden sich im „Hohenloher Dorf“ mit dem direkt angrenzenden „Mühlental“. Die beiden Mühlen im Mühlental sind auf jeden Fall für Kinder sehr spannend und sollten besucht werden. Um den „Dorfplatz“ finden sich gleich mehrere Highlights. Das Bauernhaus aus Elzhausen mit der Ausstellung „die Milch kommt von der Kuh“, das Haus eines wohlhabenden Bauern aus Schönenberg und das Handwerkerhaus werden Deinen Kindern gefallen.
Daneben sollte man unbedingt das Gefängnis ansehen, die Schmiede und die Scheune aus Bühlerzimmern mit der Landtechnik-Ausstellung. Ein besonderes Highlight, bevor wir in den „Roten Ochsen“ einkehren ist das Schulhaus mit der Wohnung des Oberlehrers, der Kammer des Unterlehrers und den Klassenzimmern im ersten Stock.
Das Gasthaus ist Teil des Museums und Wirtshaus in einem. Positiv überrascht waren wir von den recht familienfreundlichen Preisen und den riesigen Portionen (August 2022). Wir hatten Linsen mit Spätzle, Maultaschen mit Kartoffelsalat, Jägerschnitzel mit Spätzle und Pommes mit Saitenwurst (Sonderwunsch des Sohnes). Dazu Getränke, alles für rund 70 Euro. Die Portionen waren sehr groß und der Preis fair. Wir hätten uns lediglich eine etwas größere Kinderkarte gewünscht, gerade an so einem Ort.
Die letzte Gebäudegruppe liegt ausserhalb des Museums, aber direkt angrenzend. Wir können das Gelände direkt am Roten Ochsen verlassen und laufen dann die Straße hinab zum Bahnhof. Dort steht das alte genossenschaftliche Lagerhaus aus Kupferzell mit Informationen zum landwirtschaftlichen Genossenschaftswesen und zur Funktion eines Getreidelagerhauses.
Gleich daneben steht der alte Bahnhof aus Kupferzell. Neben der alten Stellwerktechnik und der Wohnung des Bahnhofvorstehers findet man dort eine Ausstellung zur Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten.
Als letztes Gebäude findet sich dort eine Holzlagerhalle. Das Gebäude an sich ist unspektakulär, es beinhaltet aber das Feuerwehrmuseum. Es sind verschiedene Exponate umliegender Wehren ausgestellt, eine Drehleiter, eine Anhängeleiter, ein altes Tragkraftspritzenfahrzeug auf Ford Transit, ein Tanklöschfahrzeug, mehrere Pferdespritzen und kleinere Exponate. Deine Kinder werden es lieben.
Auf dem Rückweg zum Bahnhof oder zum Parkplatz kommen wir noch an einer NS-Zwangsarbeiterbaracke vorbei. Die haben wir aber mit unseren Kindern (4/6) ausgelassen.
Das Hohenloher Freilichtmuseum kann man gut und gerne einmal im Jahr besuchen. Man entdeckt immer etwas Neues und durch das Alter der Kinder erschließen sich andere Dinge. Dazu kommen die Sonderausstellungen und Attraktionen.
An vielen Stellen war ich froh, dass ich die meisten Dinge, dank meiner familiären Herkunft gut kenne. Für jemand der sich mit Landwirtschaft, Bauwesen vor dem 20. Jahrhundert, Wildtieren, heimischen Hölzern, Geschichte des Getreideanbaues, der Stoffherstellung, der Wein- und Kellertechnik nicht so gut auskennt wird es anstrengender, weil er, zumindest bei kleinen Kindern, die Infotafeln lesen muss und das an die Kinder anschließend vermitteln muss.
Ich habe schon viele Freilichtmuseen in Deutschland zwischen Tegernsee, Eifel und Thüringer Vogtland besucht, muss aber sagen dass Wackershofen und Bad Windsheim gemeinsam auf Platz eins meiner persönlichen Hitliste stehen.
Viel Spaß!
Warst Du schon in Wackershofen? Was ist Dein Lieblings-Freilichtmuseum? Schreib es in die Kommentare!
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Der Hohenstaufen ist der westlichste und der kleinste der Dreikaiserberge, als Stammsitz der Staufer hat er aber Weltgeschichte geschrieben. Hier stand die Stammburg der Staufer, die als schwäbische Herzöge und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation über Jahrhunderte Europa prägten.
Der Namen von Burg, Berg, Dorf und Herrschergeschlecht stammen vom Stauf, einem Trinkgefäß. Der Berg hat das Aussehen eines umgedrehten Staufs.
Bereits vor die Staufer ihre Burg bauten muss der Hohenstaufen besiedelt gewesen sein. Funde aus der Merowingerzeit (700-750) beweisen das. Die hochmittelalterliche Stauferburg wurde um 1070 von Herzog Friedrich I von Schwaben erbaut. Vermutlich hat er eine dort bestehende Wohnsiedlung (colonia) in eine Burg (castro) umgebaut. Er war auch der erste, der sich nach dem Berg als „Staufer“ bezeichnete.
Nach dem Untergang der Staufer fiel die Burg 1268 in Habsburgischen Besitz und wurde Reichsburg, 1372 wurde sie württembergisch. Im Bauernkrieg wurde die Burg 1525 von Haller und Gaildorfer Bauern zerstört. Heute kann man noch die Grundmauern besichtigen.
Der Gipfel des Hohenstaufen ist gut besucht, ist es doch vom Dorf Hohenstaufen nur ein Spaziergang bis nach oben. Der Gipfel bietet nach allen Richtungen eine tolle Fernsicht, Bänke laden zur Rast ein und einen Biergarten gibt es ebenfalls auf dem Plateau.
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Die Spielburg ist eine 600m lange und 130m breite Scholle aus Weißjuragesteinen, die im Tertiär vom damals noch wesentlich höheren Hohenstaufen abrutschte.
Die Spielburg ist ein beeindruckender Felsblock. Von seiner Spitze bietet er eine tolle Aussicht. Es ist für Kinder spannend das Massiv zu umrunden und sich vorzustellen, dass der ganze Block einst vom Hohenstaufen hinuntergerutscht sein muss.
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Der Rechberg bietet mit dem Geologischen Pfad vom Hölltal zum Gipfel, der Burg derer von Rechberg und der Wallfahrtskirche tolle Wanderungen mit ganz unterschiedlichem Charakter. Vom Spaziergang aus asphaltierten Straßen bis zur Tagestour ist alles möglich.
Derr Freizeitpark Schurrenhof bietet sich für eine ausgedehnte Rast an. Neben der Möglichkeit im Gasthaus einzukehren bietet der Freizeitpark einen Minigolfplatz zu moderaten Preisen und Spielgeräten, die mit Münzeinwurf funktionieren.
Die ehemalige Spornburg der Herren von Staufeneck, erbaut zwischen 1080 und 1240 ist zur Ruine verfallen. Mittlerweile wurde diese zu einem Sternerestaurant umgebaut. Der Bergfried kann aber bestiegen werden und bietet einen tollen Blick ins Filstal und auf die Alb.
Burg Ramsberg, eine Spornburg über dem Filstal, wurde um 1200 erbaut und blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Erbaut wurde sie vermutlich von den Herren von Plochingen, wechselte aber häufiger den Besitzer. Heute ist sie im Besitz eines Göppinger Unternehmers, der auf dem zugehörigen Hofgut Pferde züchtet. Sie ist nicht zu besichtigen.
Auf dem Birkhof werden seit 60 Jahren Pferde gezüchtet. Das weithin bekannte Gestüt veranstaltet Dressurfestivals mit renommierter Beteilung, für Wanderer, vor allem für Kinder, gibt es auf den Koppeln rund um den Birkhof viele Pferde zu bestaunen.
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Der Aasrücken ist ein Grat zwischen Rechberg und Hohenstaufen, der eine tolle Fernsicht Nach Norden ins Remstal und nach Süden ins Ottenbacher Tal bietet. Seine Aussicht hat er vermutlich nicht, wie oft vermutet, von der Ähnlichkeit mit einem tot daliegenden Tier, sondern von den Asen, dem germanischen Göttergeschlecht.
Der erste Teil des Aasrückens von Rechberg kommend, läuft über Feldwege, der zweite Teil geht an einem Wanderweg entlang der Kreisstraße. Auf diesem Teil bietet sich ein wunderbarer Ausblick ins Remstal und ins Ottenbacher Tal.
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