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Stuttgart verfügt über zwei Universitäten, die 1829 gegründete Universität Stuttgart und die ältere Universität Hohenheim, deren Vorgängerin 1818 gegründet wurde. Hohenheim verfügt über die drei Fakultäten für Agrar-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. International bekannt ist der Standort für seine agrarwissenschaftliche Fakultät. Unter dem Dach „Deutsches Landwirtschaftsmuseum“ sind die landtechnischen Sammlungen der Universität der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein Besuch lohnt sich!
Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum entstand aus der universitären Agrarsammlung, der mit dem Museum ein permanenter Ausstellungsraum geschaffen wurde. Mit 5.700m² Ausstellungsfläche gehört das DLM zu den umfangreichsten Sammlungen landwirtschaftlicher Exponate im deutschsprachigen Raum.
Nachdem der Raum am Standort Garbenstraße zu eng wurde, kam in der Filderhauptstraße ein zweiter Standort hinzu wo mit maßgeblicher Unterstützung deutscher Landmaschinenhersteller weitere Hallen gebaut wurden um die umfangreiche Traktoren- und Erntemaschinenausstellung unterzubringen.
In verschiedenen Hallen ist hier die Traktoren- und Erntemaschinenausstellung der Universität untergebracht. Von A wie Allgaier bis Z wie Zanker ist alles vertreten, was in der Landtechnik Rang und Namen hat(te).
Durch die Zusammenarbeit der Universität mit der Industrie findet man dort nicht nur, wie in vielen anderen Museum, die klassischen Oldtimer, sondern auch Exponate aus den 70ern, 80ern und 90er Jahren.
Der Cheret-Pavillon von 1994 des Stuttgarter Architekten Prof. Cheret ist der älteste Teil der Erweiterung Filderhauptstraße. Das auf der Internationalen Gartenschau Stuttgart erstmals präsentierte Gebäude in Holzmastenbauweise erhielt 1994 den Holzbaupreis Baden-Württemberg.
Die Ausstellung am Standort Garbenstraße ist aktuell noch geschlossen. Ursprünglich sollte sie zur Sommersaison 2023 wieder eröffnet werden, aber die Umgestaltung ist noch nicht abgeschlossen.
Untergebracht ist hier die umfangreiche Pflugsammlung. Als die wichtigste Erfindung im Ackerbau überhaupt stand der Pflug und seine verschiedenen Bauformen schon immer im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses.
Daneben gibt es eine umfangreiche Modellsammlung in der hunderte Landmaschinen aus Holz nachgebaut wurden um den Studenten die Funktionsweise zu erklären, sehr beeindruckend!
Ein weiterer Bereich der Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der Milchproduktion. Von den Anfängen im alten Ägypten bis zur Neuzeit dokumentiert das DLM den technischen Fortschritt.
Mehr als 30 Hektar Garten umfasst der Campus der Hohenheimer Universität. Nach dem Museumsbesuch sollte man auf jeden Fall eine Wanderung durch die Gärten unternehmen!
Der Garten bietet ganz unterschiedliche Teile und ist sehr abwechslungsreich. Im Landesarboretum, gegründet 1776, werden im Exotischen Garten und im Landschaftsgarten gärtnerisch interessante Gehölzsortimente dargestellt. Da der Garten Mitte der 1990er Jahre zu klein wurde, wurde er 1994 um 8 Hektar erweitert. Auf einem ehemaligen Acker wurde mit 140.000m² Erde eine Landschaft zum neuen Landschaftsgarten modelliert.
Um das 1785 erbaute Residenzschloss lies Herzog Carl Eugen nach Versailler Vorbild einen spätbarocken Repräsentationsgarten anlegen. Im Laufe der Zeit wurde der Garten mehrfach erweitert und umgestaltet. Außerdem kamen zahlreiche Denkmäler hinzu.
Südlich des Schlosses befindet sich der botanische Garten. Hier wird die Entwicklung der Vegetation Mitteleuropas seit der letzten Eiszeit (vor 15.000-11.000 Jahre) bis heute dargestellt. In einem Rundgang kann man den Verlauf der Entwicklung nachvollziehen.
Botanikprofessor Oskar von Kirchner etablierte um 1901 ein Pflanzensystem, dass Pflanzen nach funktionellen botanischen Gruppen kategorisiert. Am Standort neben dem Sammlungsgewächshaus wurde dieses Pflanzensystem mit rund 3.000 Arten aus 230 Familien angepflanzt.
Im Sammlungsgewächshaus selbst erwartet einen die größte Begoniensammlung Deutschlands, tropische Pflanzen Ostafrikas, Orchideen, Wasserpflanzen, ein Kakteenhaus, tropische und Wüstenpflanzen.
Nach diesem Ausflug hat man sich etwas zu Essen verdient! In Hohenheim speist man in der Garbe, einem Wirtshaus direkt an der Universität mit riesigem Biergarten. Dort tummelt sich eine bunte Mischung: Touristen, Professoren, Studenten – in der Garbe treffen sich alle. Leider mittlerweile zu nicht sehr studentenfreundlichen Preisen, dafür war aber der Eintritt ins Museum sehr günstig und der Park umsonst. Die Garbe ist während des Semesters überlaufen, man sollte reservieren oder sich auf eine Wartezeit (bis man einen Platz bekommt!) einstellen.
Die Landtechnik begeistert Kinder natürlich! Aber auch die Gärten sind superspannend. Man kann die Gärten als wissenschaftlich Interessierter besuchen und viel neues lernen, oder man streift einfach mit den Kindern durch das riesige Areal und genießt die Natur. Beides ist super!
Wirst Du das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Hohenheim besuchen? Was hältst du davon, dass es hier in den Sommerferien nicht die klassischen Wanderungen sondern Ausflugstipps gibt? Schreib es in die Kommentare!
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Das Rosenstein ist der perfekte Berg für Wanderungen und bietet alles, was es auf der Schwäbischen Alb zu erleben gibt. Berghütten, Höhlen, tolle Kletterfelsen, eine sagenhafte Aussicht und eine tolle Pflanzenwelt.
Die Ruine der ehemaligen Burg Rosenstein thront hoch über der Stadt Heubach und ist schon von weitem sichtbar. Zur Burg auf dem freistehenden Felsen führt seit 100 Jahren eine Stahlbrücke. Von der Ruine aus hat man eine gute Aussicht auf Heubach, den Scheuelberg und hinein ins Remstal.
Am Rosenstein gibt es 42 bekannte Höhlen. Viele davon kann man problemlos in eine Wanderung am Rosenstein einbauen. An der Waldschenke liegt die Obere und die Untere Pliksburggrotte, direkt unter der Ruine liegt die Kleine Scheuer, an der südlichen Traufe die Dreieingangshöhle, das Finstere Loch und das Sandburrenloch, am östlichen Trauf die Große Scheuer und das Haus.
Der Schwäbische Albverein Heubach betreibt auf dem Glasenberg unweit des Rosensteins die SAV-Hütte mit einem Niederseilgarten. In der Nähe der Ruine Rosenstein liegt die Waldschenke mit einem großen Biergarten, einem Spielplatz, einer Grillstelle und einer Schutzhütte.
Rund um den Rosenstein gibt es hohe Felswände an denen man Kletter beobachten kann und von deren Spitze man eine tolle Aussicht in jede Richtung hat. Den Burgfelsen und den Lärmfelsen im Westen, den Sophienfelsen im Süden und den Sedelfelsen im Südosten.
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Das Himmelreich, ein Bergsporn des Scheuelbergs ist für das Naturfreundehaus und seine tolle Aussicht vom Gipfel bekannt.
Das Naturfreundehaus Himmelreich ist ein Wanderheim kurz unterhalb des Himmelreichgipfels. Berühmt ist das Wanderheim für die „Göggele“ (halbes Hähnchen).
Der Gipfel des Himmelreichs ist ein langgezogenes Plateau mit einer Heidefläche. Er bietet eine wunderbare Sicht nach Westen. Vom Kalten Feld mit dem Hornberg reicht die Sicht über den Rechberg bis zum Hohenstaufen.
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Der Scheuelberg erhebt sich prominent zwischen Bargau und Heubach vor dem Heubacher Teilort Buch. Der bewaldete Berg bildetden nördlichen Rand des engen Talkessels um den Teilort Beuren und ist bekannt für seine Höhlen.
Der markante Fels an der nordwestlichen Traufe des Berges bietet einen tollen Rundumblick auf das Albvorland. Die Wanderung von Bargau auf den Scheuelberg führt direkt durch den Fels hindurch, die letzten Meter als Mini-Klettersteig, ein Abenteurer für Kinder!
Eine Wanderung am Scheuelberg muss natürlich auch die Höhlen beinhalten von denen drei relativ einfach zugänglich und dicht beieinander an der südlichen Traufkante liegen. Der Abstieg zur schönsten Höhle, der Jakobushöhle, ist die letzten Meter nicht ganz einfach, aber lohnenswert. Einer der zwei Wege zur Jakobushöhle ist ein kleiner Klettersteig. Die anderen beiden Höhlen, die Fastnachtshöhle und das Enge Loch sind weniger spektakulär, gehören aber ebenfalls zum Pflichtprogramm einer Wanderung am Scheuelberg!
Vom Ostfelsen aus blickt man direkt auf das Rosensteinmassiv. Ein Ausblick, den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte, wenn man zu einer Wanderung am Scheuelberg unterwegs ist!
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Das Bargauer Horn ist ein Bergsporn der Alb. Von Nord betrachtet erscheint es als freistehender Berg. Sein Süwesthang ist Naturschutzgebiet.
Der südwestliche Hang des Bargauer Horns, der steil nach Weiler in den Bergen abfällt steht bereits seit 1939 unter Naturschutz. Er ist geprägt von Wacholderheiden. In einem aufgelassenen Steinbruch an der Traufkante findet man seltene Pflanzen, die den steinigen Untergrund lieben.
Das Bargauer Kreuz ist der Verkehrsknotenpunkt am Bargauer Horn. Egal ob man zum Aussichtspunkt Richtung Weiler und ins Naturschutzgebiet möchte, über den Rechberger Buch zum Nägelbuch, oder hinüber zum Naturfreundehaus, auf das Himmelreich und den Scheuelberg. Hier oben kreuzen sich alle Wege.
Auf den Bänken unter dem Kreuz rasten wir gerne im schattigen Wald.
Wie alle Berge längs des Albtraufs verfügt auch das Bargauer Horn nicht über einen Gipfel, sondern über ein langgezogenes Plateau. Am Bargauer Horn ist dies bewaldet, hat aber einen ganz eigenen Charme!
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